Eine gerichtliche Umgangsregelung, die im Ergebnis zu einer gleichmäßigen Betreuung des Kindes durch beide Eltern im Sinne eines paritätischen Wechselmodells führt, wird vom Gesetz nicht ausgeschlossen. Auch die Ablehnung des Wechselmodells durch einen Elternteil hindert eine solche Regelung für sich genommen noch nicht. Entscheidender Maßstab der Regelung ist vielmehr das im konkreten Einzelfall festzustellende Kindeswohl.
Voraussetzung für eine entsprechende Umgangsregelung ist, dass die Eltern zur Kommunikation und Kooperation fähig sind. Dem Kindeswohl entspricht es daher nicht, ein Wechselmodell zu dem Zweck anzuordnen, eine solche Fähigkeit erst herbeizuführen. Ist das Verhältnis der Eltern erheblich konfliktbelastet, so liegt die auf ein paritätisches Wechselmodell gerichtete Anordnung in der Regel nicht im wohlverstandenen Interesse des Kindes.
Das Familiengericht ist im Umgangsverfahren zu einer umfassenden Aufklärung verpflichtet, welche Form des Umgangs dem Kindeswohl am besten entspricht. Dies erfordert grundsätzlich auch die persönliche Anhörung des Kindes.
Az XII ZB 601/15, Beschluss vom 1.2.2017, BGH-Pressemitteilung

Eine mit ihrem Lebensgefährten weder verheiratete noch in einer Lebenspartnerschaft lebende Person kann dessen Kind nach einem Beschluss des BGH vom 08.02.2017 nicht annehmen, ohne dass zugleich das Verwandtschaftsverhältnis zwischen ihrem Lebensgefährten und dem Kind erlischt.
Anders, als bei der Stiefkindadoption durch Ehegatten oder Lebenspartner, hat der Gesetzgeber nach der Begründung des BGH für nicht verheiratete Personen keine vergleichbare Regelung geschaffen. Deshalb kann eine nicht verheiratete und nicht verpartnerte Person ein Kind gemäß § 1741 Abs. 2 Satz 1 BGB nur allein annehmen, so dass das Verwandtschaftsverhältnis des Kindes zu ihrem Lebensgefährten gemäß § 1755 Abs. 1 Satz 1 BGB erlischt. Diese eindeutigen Regelungen lassen keine andere Auslegung zu.
Die entsprechenden Regelungen sind nicht verfassungswidrig. Auf das Elternrecht nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG kann sich der Antragsteller nicht berufen, weil er lediglich sozialer, nicht aber rechtlicher bzw. leiblicher Elternteil ist. Das Familiengrundrecht gemäß Art. 6 Abs. 1 GG ist nicht verletzt, weil dieses keinen Anspruch der Familienmitglieder auf Adoption umfasst. Auch der allgemeine Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs. 1 GG ist nicht verletzt, weil der Gesetzgeber die zu vergleichenden Sachverhalte (nicht verheiratete Lebensgefährten einerseits und Ehegatten oder Lebenspartner andererseits) unterschiedlich behandeln darf.
Auch gegen Art. 8 EMRK, Achtung des Familienlebens, wird hier nicht verstoßen. Zwar erlaubt das im Jahr 2008 geänderte Europäische Adoptionsübereinkommen den Vertragsstaaten, die Adoption eines Kindes u.a. durch zwei Personen verschiedenen Geschlechts zuzulassen, wenn diese „in einer stabilen Beziehung“ leben. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine Öffnungsklausel, nicht aber bereits um eine (bindende) Wertentscheidung.
(BGH, Az XII ZB 586/15, Beschluss vom 8.2.2017).

Im Fall des Wechselmodells haben grundsätzlich beide Elternteile für den Barunterhalt des Kindes einzustehen. Der Unterhaltsbedarf bemisst sich nach dem beiderseitigen Einkommen der Eltern und umfasst außerdem die infolge des Wechselmodells entstehenden Mehrkosten.
Der dem Kind von einem Elternteil während dessen Betreuungszeiten im Wechselmodell geleistete Naturalunterhalt führt nicht dazu, dass ein Barunterhaltsanspruch nicht geltend gemacht werden kann. Der geleistete Naturalunterhalt ist vielmehr nur als (teilweise) Erfüllung des Unterhaltsanspruchs zu berücksichtigen.
Der Unterhaltsanspruch kann in zulässiger Weise vom Kind gegen den besser verdienenden Elternteil geltend gemacht werden. Er richtet sich auf den Ausgleich der Unterhaltsspitze, die verbleibt, nachdem die von den Eltern erbrachten Leistungen abgezogen wurden. Das macht ihn nicht zu einem familienrechtlichen Ausgleichsanspruch, der nur zwischen den Eltern besteht.
Das Kindergeld ist auch im Fall des Wechselmodells zur Hälfte auf den Barbedarf des Kindes anzurechnen. Der auf die Betreuung entfallende Anteil ist zwischen den Eltern zur Hälfte auszugleichen. Der Ausgleich kann erfolgen, indem er mit dem Kindesunterhalt verrechnet wird.
(BGH, Az XII ZB 565/15, Beschluss vom 11.1.2017)

Handelsvertreter- und Vertriebsrecht

Zu unseren Mandanten zählen hier sowohl Handelsvertreter als auch Unternehmen.

Wir beraten in allen Fragen des Handelsvertreter- und Vertragshändlerrechts, hier insbesondere

  • Gestaltung von Vertragshändler- und Handelsvertreterverträgen,
  • Beratung im Zusammenhang mit der Kündigung von Handelsvertreter- und Vertragshändlerverträgen,
  • Prüfung und Abwehr von Provisions- und Ausgleichsansprüchen

Als Rechtsanwälte und auch als Notare arbeiten wir – soweit erforderlich – untereinander mit anderen Kollegen unseres Büros oder auch mit erfahrenen externen Steuerberatern zusammen, soweit es um steuerliche oder sonstige komplexe, in verschiedene Gebiete fallende Rechtsfragen geht. Bei Bedarf vermitteln wir auch entsprechende fachkundige Beratung.

Städtebauliche Verträge ergänzen das hoheitliche Spektrum des Städtebaurechts. Der vertragliche Gestaltungsspielraum der Kommunen reicht weiter als ihre hoheitlichen Regelungsbefugnisse in Form von Verwaltungsakten oder Satzungen. Er geht insbesondere über die Festsetzungsmöglichkeiten in einem Bebauungsplan hinaus. So kann etwa durch Verträge, die der Deckung des Wohnbedarfs von Bevölkerungsgruppen mit besonderen Wohnraumproblemen dienen, eine soziale Feinsteuerung erreicht werden, die durch Festsetzungen im Bebauungsplan allein nicht möglich ist. Als Stichworte seien hier sozialer Wohnungsbau und bezahlbarer Wohnraum genannt. Wir helfen, im Rahmen der Vertragsfreiheit abgewogene und rechtlich tragfähige Regelungen zu finden, die den beiderseitigen Interessen von Gemeinden und Vorhabenträger dienen.

Ein städtebaulicher Vertrag bedarf gemäß § 311b Abs. 1 BGB immer dann der notariellen Beurkundung, wenn sich eine Partei verpflichtet, das Eigentum an einem Grundstück oder einem Grundstücksteil zu übertragen. Dasselbe gilt für die Bestellung und den Erwerb von Erbbaurechten.

In vielen Fällen ist eine notarielle Beurkundung deswegen erforderlich, weil der Vertrag regelt, dass der Vorhabenträger der Kommune die Flächen der öffentlichen Erschließungsanlagen übereignen muss.

Familienrecht

Ein Schwerpunkt unserer anwaltlichen- und auch notariellen Tätigkeit liegt im Bereich des Familienrechts.

Statistisch gesehen wird jede dritte Ehe geschieden. Zugleich gibt es immer mehr nichteheliche Lebensgemeinschaften und Lebenspartnerschaften. Die gesetzlichen Regelungen sind den Beteiligten dabei in der Regel unbekannt. Umso wichtiger ist es, sich möglichst bereits bei Beginn einer solchen Partnerschaft zu informieren und gegebenenfalls auch durch entsprechende vertragliche Gestaltung vorzusorgen.

Selbst, wenn eine solche Vorsorge getroffen ist, erst recht, wenn sie fehlt, benötigen die Beteiligten im Konfliktfall, also z.B. bei Trennung und Scheidung, kompetente anwaltliche Unterstützung, um größeren Schaden abzuwenden.

Wir stehen unseren Mandanten in diesem für sie persönlich wichtigen und existenziellen Lebens- und Rechtsbereich in jeder Phase zur Seite.

Wesentliche Felder unserer Tätigkeit im familienrechtlichen Bereich sind:

Eheverträge

Vor Eheschließung, aber auch während der Ehe erstellen wir individuelle Eheverträge. Diese sind auf die persönliche Situation unserer Mandanten ausgerichtet, zum Beispiel durch eine modifizierte Zugewinngemeinschaft. Wir überprüfen auch Ihren Ehevertrag auf Wirksamkeit oder
geben Empfehlungen zur Anpassung eines Ehevertrages bei geänderten Vorstellungen der Eheleute, z.B. aufgrund eines anders verlaufenden Lebensplans als bei Eheschließung oder auf Grund geänderter Rechtsprechung. Wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung der Eheverträge, auch während intakter Ehe.

Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen

Im Vorfeld einer Trennung oder einer Ehescheidung beraten wir hinsichtlich aller regelungsbedürftigen Punkte und erarbeiten bzw. verhandeln eine passende Trennungs- und Scheidungsvereinbarung.

Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung in Familiensachen

Wir setzen die Rechte unserer Mandanten auf Unterhalt, Versorgungsausgleich, Ehewohnung und Hausrat schnell und zielgerichtet durch, vertreten sie bei der Geltendmachung von Sorgerecht und Umgangsrecht und begleiten sie bei langwierigen und schwierigen Vermögensauseinandersetzungen. Dabei versuchen wir, auch im Kosteninteresse unserer Mandanten, außergerichtliche Lösungen zu finden.

Sollte eine außergerichtliche Einigung scheitern oder aus anderen Gründen nicht zielführend sein, vertreten wir unsere Mandanten in der ersten und zweiten Instanz in allen familienrechtlichen und damit in Zusammenhang stehenden Verfahren. Dieses kann die Geltendmachung von Ehegatten- und Kindesunterhalt ebenso wie die Auseinandersetzung des Güterstandes, des Hausrats, des Familienheims wie der Ausgleich von Rentenanwartschaften sein.

Ebenso vertreten wir unsere Mandanten in streitigen Auseinandersetzungen über den Umgang und das Sorgerecht mit ihren ehelichen und nichtehelichen Kindern.

Wir erstellen auch Gutachten zu Erfolgsaussichten von nicht von uns geführten Verfahren. Sollten Sie also eine „zweite Meinung“ benötigen, prüfen wir Ihren Fall und geben eine Stellungnahme ab.

Internationales Familienrecht

Wir sind im Bereich des Familien- und Erbrechts nicht nur national, sondern auch international tätig. Sofern aufgrund des internationalen Rechts ein fremdes Recht zur Anwendung kommt, arbeiten wir mit Experten dieses Rechts zusammen.

Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Wir beraten Sie zu Fragen des Betreuungsrechts und erstellen für Sie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen.

Im Erbrecht liegt ein weiterer Schwerpunkt unserer anwaltlichen und notariellen Tätigkeit.

Statistiken zeigen, dass weniger als ein Drittel der Deutschen überhaupt eine Entscheidung über ihren Nachlass treffen. Dies ist umso erstaunlicher als bis 2020 in Deutschland voraussichtlich Vermögensbestände im Umfang von 2,6 Billionen Euro vererbt werden. Das ist mehr als ein Viertel des gesamten Vermögens der privaten Haushalte.

Eine gewissenhafte und fundierte Beratung ist daher von großer Wichtigkeit. Wir beraten zu Lebzeiten und beim Erbfall. Wie helfen Ihnen bei der strategischen und steuerrechtlichen Ausrichtung. Bei der Abwicklung von Nachlässen stellen wir umfassendes Know-how zur Verfügung. Auch bei der gerichtlichen Verfolgung oder Verteidigung der Ansprüche stehen wir Ihnen zur Seite.

Schwerpunkte unserer Tätigkeit im Erbrecht sind:

Erbrechtliche Beratung

Wir beraten Sie in allen Bereichen des Erbrechts und der Vermögensnachfolge. Sind Sie beispielsweise in einer Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) als Testamentsvollstrecker benannt worden, müssen nach Annahme des Amtes eine Vielzahl von Rechten und Pflichten beachtet werden. Verletzt der Testamentsvollstrecker aber – bewusst oder unbewusst – ihm obliegende Pflichten, kann hieraus eine Schadensersatzpflicht gegenüber den Erben entstehen.

Auch bei anderen erbrechtlichen Fragen, wie z.B.

der erfolgreichen Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft,
der Erfüllung oder Abwehr von Pflichtteilsansprüchen,
Fragen des Sozialhilferegresses oder im Zusammenhang mit der Fortführung eines ererbten Unternehmens,

lassen sich wirtschaftlicher Erfolg und Familienfrieden oftmals nur durch eine frühzeitige und interessengerechte Beratung erreichen.
Erbrechtliche Gestaltung

Die Rechtsgestaltung, namentlich die Ausarbeitung von

Erbverträgen,
Testamenten,
Vollmachten,

bildet einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit, sowohl im anwaltlichen als auch notariellen Bereich.

Für einen Erblasser, der keine Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) errichtet hat, bestimmt das Gesetz wer Erbe wird. Die gesetzliche Erbfolge entspricht häufig jedoch nicht den Interessen und Wünschen des Erblassers. So sieht das Gesetz etwa regelmäßig das Entstehen einer Erbengemeinschaft aus Ehepartner und Verwandtschaft vor, wenn ein Ehegatte verstirbt. Unverheiratete Paare hingegen erben nach dem Gesetz nichts voneinander.

Für viele Unternehmen schließlich bedeutet ein ungeregeltes Erbe sogar den wirtschaftlichen Ruin, für viele Familien die Zerschlagung des Vermögens.

Bei Vorliegen einer Verfügung von Todes wegen tritt die gesetzliche Erbfolge nicht ein. Der Erblasser kann die Erbfolge individuell in einem Einzeltestament oder einem Erbvertrag bestimmen. Für Ehegatten und Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft besteht daneben die weitere Möglichkeit der Errichtung eines gemeinschaftlichen Testamentes (Ehegattentestament).

Zusätzlich zur Errichtung eines Testaments oder Erbvertrags bietet sich oftmals auch die lebzeitige Übertragung von Vermögenswerten, insbesondere von Immobilien, auf die nächste Generation an.
Erbfallmanagement

Mit dem Eintritt des Erbfalls sieht man sich vor unzählige Probleme gestellt, die gelöst werden wollen.

Dabei kann es sich um die

Ablieferung eines Testaments beim Nachlassgericht,
die Bewertung von Grundstücken durch einen Sachverständigen,
das Erstellen eines Nachlassverzeichnisses,
die Wahrnehmung eines gerichtlichen Termins zur Erbenermittlung oder
Testamentseröffnung,
Fragen der Annahme oder der rechtzeitigen und wirksamen Ausschlagung der Erbschaft
oder die Beschränkung der Haftung des Erben für Schulden des Erblassers handeln.

Auch sind z.B. Fragen wie

Benötige ich einen Erbschein?
Gibt es Schwierigkeiten mit der Bank?
Was ist mit den Lebensversicherungen?

zu beantworten.

Wir begleiten Sie durch den „Dschungel“ an Vorschriften und Formularen, die ein Erbfall nach sich zieht, und unterstützen Sie bei der praktischen Bewältigung, schnell und kostensparend.
Prozessführung

Mit dem Beratungsbedarf im Hinblick auf die Vermögensnachfolgeplanung ist in den letzten Jahren auch die Zahl der Prozesse um das Erbe stetig gestiegen.

Wir vertreten unsere Mandanten

im Erbscheinsverfahren,
in Erbauseinandersetzungen,
Teilungsversteigerungsverfahren,
bei der Testamentsanfechtung,
der Erfüllung von Vermächtnissen,
oder der Abwehr von Pflichtteilsansprüchen bzw. deren Geltendmachung.

Internationales Erbrecht

Die Welt rückt zusammen und es ist schon lange nichts Außergewöhnliches mehr, wenn das Vermögen über mehrere Länder verteilt ist und auch die Familie nicht mehr “um die Ecke” wohnt. Wenn Sie also z.B.

Vermögen und Verwandte im Ausland haben,
im Ausland geerbt haben,
Eigentümer einer Finca in Spanien oder eines Apartments in Florida sind,
über ein Depot in Luxemburg verfügen,
oder Ihre Tochter einfach nur schon lange Zeit in Italien lebt,

kann es Fragen des internationalen Erbrechts zu bedenken geben. Wir sind im Bereich Erbrecht nicht nur national, sondern auch international tätig. Sofern aufgrund des internationalen Rechts ein fremdes Recht zur Anwendung kommt, arbeiten wir mit Experten dieses Rechts zusammen.

  • Beurkundung von Immobiliengeschäften. Sehen Sie sich dazu auch das Erklärvideo des Notarvereins an.
  • Notarielle Begleitung von Projektentwicklungen und Immobilienfinanzierungen
  • Teilungserklärungen
  • Bauträgerverträge
  • Erbbaurechtsverträge

Familienrecht

Ein Schwerpunkt unserer anwaltlichen- und auch notariellen Tätigkeit liegt im Bereich des Familienrechts.

Statistisch gesehen wird jede dritte Ehe geschieden. Zugleich gibt es immer mehr nichteheliche Lebensgemeinschaften und Lebenspartnerschaften. Die gesetzlichen Regelungen sind den Beteiligten dabei in der Regel unbekannt. Umso wichtiger ist es, sich möglichst bereits bei Beginn einer solchen Partnerschaft zu informieren und gegebenenfalls auch durch entsprechende vertragliche Gestaltung vorzusorgen.

Selbst, wenn eine solche Vorsorge getroffen ist, erst recht, wenn sie fehlt, benötigen die Beteiligten im Konfliktfall, also z.B. bei Trennung und Scheidung, kompetente anwaltliche Unterstützung, um größeren Schaden abzuwenden.

Wir stehen unseren Mandanten in diesem für sie persönlich wichtigen und existenziellen Lebens- und Rechtsbereich in jeder Phase zur Seite.

Wesentliche Felder unserer Tätigkeit im familienrechtlichen Bereich sind:

Eheverträge

Vor Eheschließung, aber auch während der Ehe erstellen wir individuelle Eheverträge. Diese sind auf die persönliche Situation unserer Mandanten ausgerichtet, zum Beispiel durch eine modifizierte Zugewinngemeinschaft. Wir überprüfen auch Ihren Ehevertrag auf Wirksamkeit oder
geben Empfehlungen zur Anpassung eines Ehevertrages bei geänderten Vorstellungen der Eheleute, z.B. aufgrund eines anders verlaufenden Lebensplans als bei Eheschließung oder auf Grund geänderter Rechtsprechung. Wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung der Eheverträge, auch während intakter Ehe.

Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen

Im Vorfeld einer Trennung oder einer Ehescheidung beraten wir hinsichtlich aller regelungsbedürftigen Punkte und erarbeiten bzw. verhandeln eine passende Trennungs- und Scheidungsvereinbarung.

Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung in Familiensachen

Wir setzen die Rechte unserer Mandanten auf Unterhalt, Versorgungsausgleich, Ehewohnung und Hausrat schnell und zielgerichtet durch, vertreten sie bei der Geltendmachung von Sorgerecht und Umgangsrecht und begleiten sie bei langwierigen und schwierigen Vermögensauseinandersetzungen. Dabei versuchen wir, auch im Kosteninteresse unserer Mandanten, außergerichtliche Lösungen zu finden.

Sollte eine außergerichtliche Einigung scheitern oder aus anderen Gründen nicht zielführend sein, vertreten wir unsere Mandanten in der ersten und zweiten Instanz in allen familienrechtlichen und damit in Zusammenhang stehenden Verfahren. Dieses kann die Geltendmachung von Ehegatten- und Kindesunterhalt ebenso wie die Auseinandersetzung des Güterstandes, des Hausrats, des Familienheims wie der Ausgleich von Rentenanwartschaften sein.

Ebenso vertreten wir unsere Mandanten in streitigen Auseinandersetzungen über den Umgang und das Sorgerecht mit ihren ehelichen und nichtehelichen Kindern.

Wir erstellen auch Gutachten zu Erfolgsaussichten von nicht von uns geführten Verfahren. Sollten Sie also eine „zweite Meinung“ benötigen, prüfen wir Ihren Fall und geben eine Stellungnahme ab.

Internationales Familienrecht

Wir sind im Bereich des Familien- und Erbrechts nicht nur national, sondern auch international tätig. Sofern aufgrund des internationalen Rechts ein fremdes Recht zur Anwendung kommt, arbeiten wir mit Experten dieses Rechts zusammen.

Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Wir beraten Sie zu Fragen des Betreuungsrechts und erstellen für Sie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen.

Familienrecht

Ein Schwerpunkt unserer anwaltlichen- und auch notariellen Tätigkeit liegt im Bereich des Familienrechts.

Statistisch gesehen wird jede dritte Ehe geschieden. Zugleich gibt es immer mehr nichteheliche Lebensgemeinschaften und Lebenspartnerschaften. Die gesetzlichen Regelungen sind den Beteiligten dabei in der Regel unbekannt. Umso wichtiger ist es, sich möglichst bereits bei Beginn einer solchen Partnerschaft zu informieren und gegebenenfalls auch durch entsprechende vertragliche Gestaltung vorzusorgen.

Selbst, wenn eine solche Vorsorge getroffen ist, erst recht, wenn sie fehlt, benötigen die Beteiligten im Konfliktfall, also z.B. bei Trennung und Scheidung, kompetente anwaltliche Unterstützung, um größeren Schaden abzuwenden.

Wir stehen unseren Mandanten in diesem für sie persönlich wichtigen und existenziellen Lebens- und Rechtsbereich in jeder Phase zur Seite.

Wesentliche Felder unserer Tätigkeit im familienrechtlichen Bereich sind:

Eheverträge

Vor Eheschließung, aber auch während der Ehe erstellen wir individuelle Eheverträge. Diese sind auf die persönliche Situation unserer Mandanten ausgerichtet, zum Beispiel durch eine modifizierte Zugewinngemeinschaft. Wir überprüfen auch Ihren Ehevertrag auf Wirksamkeit oder
geben Empfehlungen zur Anpassung eines Ehevertrages bei geänderten Vorstellungen der Eheleute, z.B. aufgrund eines anders verlaufenden Lebensplans als bei Eheschließung oder auf Grund geänderter Rechtsprechung. Wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung der Eheverträge, auch während intakter Ehe.

Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen

Im Vorfeld einer Trennung oder einer Ehescheidung beraten wir hinsichtlich aller regelungsbedürftigen Punkte und erarbeiten bzw. verhandeln eine passende Trennungs- und Scheidungsvereinbarung.

Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung in Familiensachen

Wir setzen die Rechte unserer Mandanten auf Unterhalt, Versorgungsausgleich, Ehewohnung und Hausrat schnell und zielgerichtet durch, vertreten sie bei der Geltendmachung von Sorgerecht und Umgangsrecht und begleiten sie bei langwierigen und schwierigen Vermögensauseinandersetzungen. Dabei versuchen wir, auch im Kosteninteresse unserer Mandanten, außergerichtliche Lösungen zu finden.

Sollte eine außergerichtliche Einigung scheitern oder aus anderen Gründen nicht zielführend sein, vertreten wir unsere Mandanten in der ersten und zweiten Instanz in allen familienrechtlichen und damit in Zusammenhang stehenden Verfahren. Dieses kann die Geltendmachung von Ehegatten- und Kindesunterhalt ebenso wie die Auseinandersetzung des Güterstandes, des Hausrats, des Familienheims wie der Ausgleich von Rentenanwartschaften sein.

Ebenso vertreten wir unsere Mandanten in streitigen Auseinandersetzungen über den Umgang und das Sorgerecht mit ihren ehelichen und nichtehelichen Kindern.

Wir erstellen auch Gutachten zu Erfolgsaussichten von nicht von uns geführten Verfahren. Sollten Sie also eine „zweite Meinung“ benötigen, prüfen wir Ihren Fall und geben eine Stellungnahme ab.

Internationales Familienrecht

Wir sind im Bereich des Familien- und Erbrechts nicht nur national, sondern auch international tätig. Sofern aufgrund des internationalen Rechts ein fremdes Recht zur Anwendung kommt, arbeiten wir mit Experten dieses Rechts zusammen.

Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Wir beraten Sie zu Fragen des Betreuungsrechts und erstellen für Sie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen.